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Kirchenruine Roßbach

Kirchenruine Roßbach

Die Roßbacher Kirchenruine ist leider immer noch eingezäunt. Die Chronologie der Abläufe bis heute (Januar 2019) ist wie folgt.

07.2010  Eine der Robinien bricht während eines Sturms auseinander.
10.2010  Der beschädigte Baum wird komplett gefällt.
09.2011  Die restlichen Robinien werden gefällt.
03.2012  Der Zustand der Bausubstanz ist so schlecht, dass in Folge die Ruine gesperrt
 werden muss.
12.2012  Die Kirche möchte die Ruine überdachen. Damit soll dann eine weitere Sanierung
 der Ruine abgesichert werden. Ohne Dach ist das Bauwerk nicht dauerhaft zu erhalten.
04.2013   Weitere Gespräche zu den nächsten Schritten.
11.2013   Zustandsermittlung ist abgeschlossen. Klammerung der Pfeiler nötig. Dach wird
 als zwingend und auch machbar angesehen.
01.2014   Kernbohrungen werden ausgeführt um die Substanz der Ruine zu ermitteln.
 Das Ergebnis fällt eher schlecht aus.
05.2014  Erste Gespräche zur Planung eines Daches.
06.2014  Erstes Treffen mit Architekt. Erstellung von mehreren Entwürfen vereinbart.
 Die Entwurfsplanung erfolgt ehrenamtlich.
07.2014  Weiteres Treffen wg. der Planungen für die Sanierung der Ruine.
07.2014  Begehung der Ruine und Besichtigung des Stollenauslaufs. Es wird klar, dass der
 Zustand des Stollens geklärt werden muss. Erst dann können weitere Schritte zur
 Sanierung und Überdachung unternommen werden.
01.2015   Die Kirche versucht den rechtlichen Rahmen zu klären. Wem ist der Stollen, wie kann
 man den Eigentümer entsprechend zur Sanierung verpflichten.
06.2016   Eigentümer des Bergwerks ist das Land Rheinland Pfalz. Solange aber keine Gefahr
 im Verzug ist, wird das Land an dem Stollen nichts tun.
 Es soll versucht werden die Lokal- und die Landespolitik für das Thema zu
 sensibilisieren.
01.2017  Von Herrn Landrat Hering wird in Aussicht gestellt, dass Landesmittel in den nächsten
 Haushalt eingestellt werden könnten, die für solche Fälle wie den der Sanierung des
 Stollens unter der Ruine in Roßbach eingesetzt werden könnten.
11.2018  Im Haushalt sind keine Mittel für die Sanierung alter Bergwerksschäden eingestellt
 worden.
 Herr Hering will bis Januar 2019 klären, ob es andere Möglichkeiten gibt, doch noch
 Geld für die Sanierung des Stollens zu erhalten.
02.2019

 Herr Hering will sich auch weiter für das Thema einsetzen. Konkret sind keine Mittel
 dafür zu erhalten.
 Die weitere Planung wird Anfang April fortgesetzt um von diesem Status unabhängig
 weiterzugehen.

04.2019

Von Seiten der Kirchlichen Baubetreuung ist der Wille da die Maßnahme in diesem Jahr weiterzuführen. Die Sicherungsmaßnahmen (die Absperrung des Bauwerks) wird als unzureichend bewertet. Der Zaun muss verlängert und erweitert werden.

06.2019

Die Absperrung wurde erweitert. Im Herbst wird nun ein Workshop zur Gebäudekonzeption der drei Gemeinden (Wahlrod, Höchstenbach und Willkommensgemeinde) stattfinden. Dann soll auch über die weiteren Schritte in Bezug auf die Ruine gesprochen werden.

09.2019

 Der Gebäudeworkshop ergab keinen konkreten Auftrag aus Sicht der Kirche für das
 Bauwerk im Bezug zum Kooperationsprozess der drei Kirchengemeinden.

   
10.2019  

 Die weiteren Schritte zur Klärung der Situation mit der Roßbacher Kirchenruine hängen
 im Moment davon ab, wie sich die Situation mit dem Wasserstollen des ehemaligen
 Eisenerzbergwerks entwickelt.

 Zu diesem Thema gab es am 21.10.2019 ein Treffen in Roßbach mit Herrn
 Landtagspräsident Hendrik Hering und seinem Mitarbeiter Thomas Mockenhaupt,
 dem Leiter des Landesamtes für Geologie und Bergbau Herrn Prof. Dr. Georg Wieber,
 dem Referatsleiter des Referats Ingenieurgeologie und Erdbebendienst Herrn
 Geologiedirektor Ansgar Wehinger, der ersten Beigeordneten der VG Hachenburg
 Gabriele Greis, Vertretern des Gemeinderates, Bürgermeister Wilfried Oettgen und
 einem Vertreter des Kirchenvorstandes sowie unserer Pfarrerin Frau Ilona Fritz.

 Das treffen geht auf eine Anfrage aus dem Jahr 2017 zurück. Die Diskussion ergibt,
 dass der Stollenzugang wieder eröffnet werden soll. Das Land wird sich leider nicht an
 den Kosten für diese Maßnahme beteiligen. Wenn der Stollen wieder zugänglich ist,
 wird das Referat Ingenieurgeologie sich an der weiteren Erkundung des Stollens
 beteiligen.

 Wenn über diesen Weg Klarheit über den Zustand des Stollens hergestellt wurde,
 werden die weiteren Schritte besprochen. Ob sich das Land dann an etwaigen
 Sanierungskosten beteiligen wird hängt wiederum von der vorgefundenen Situation ab.

 Erst wenn diese Schritte abgeschlossen sind kann über die weitere Sanierung der Ruine
 und eine eventuelle Überdachung entschieden werden.

   

Aktuell

Die Ruine in Roßbach ist leider immer noch eingezäunt. Der weitere Fortgang und die Klärung was nun mit dem Bauwerk geschehen soll ist bis jetzt immer noch offen.

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