Ihre Browserversion ist veraltet. Wir empfehlen, Ihren Browser auf die neueste Version zu aktualisieren.
Ein Kind ist ein Geschöpf Gottes

Ein Kind ist ein Geschöpf Gottes,

geschaffen mit vielen Stärken und auch Schwächen. Es ist ein Mensch, wie du und ich – wertvoll und zerbrechlich. Jeder Mensch ist von Geburt an ein Individuum mit einer eigenen Persönlichkeit. Der Mensch braucht die Chance, dass sich diese Persönlichkeit entwickeln und entfalten kann.

Ein Kind hat keine Vorbehalte. Es ist darauf angewiesen, dass in seinem Umfeld jemand ist, der ihm gibt, was es braucht:

* Einen Platz an dem es sich wohl fühlt – dazu gehören Zuwendung und Aufmerksamkeit; Pflege und Fürsorge; Geborgenheit, Schutz und Liebe – alles in allem das Gefühl  „Willkommen-zu-Sein“.

* Das Gefühl von Halt und Sicherheit – das einerseits Ordnung und Orientierung in Form von Ritualen, Regeln, Grenzen und Konsequenzen und andererseits Freiheit und Freiräume für eigene Entscheidungen benötigt.

* Unterschiedliche Anregung, Förderung und Forderung – notwendig dafür sind Ruhe und Bewegung, Reize und Impulse, vertraute sowie immer wieder neue „geschützte“ Erfahrungsräume – aber auch Rückzugsmöglichkeiten.  

* Vielfältige soziale Kontakte – nämlich die Beziehungen zu anderen Kindern und zu Erwachsenen mit all ihren Aspekten: Freundschaft und Konkurrenz, Konflikte und Kompromisse, Annahme und Abweisung.   Im Hinblick darauf ist die Kommunikation „sich mitteilen und zuhören“ bedeutsam um die eigenen Gefühle ausdrücken zu können: Freude und Glück, Liebe und Zuneigung, Enttäuschung, Wut und Traurigkeit, u.a.m..  

Ein Kind ist neugierig, phantasievoll und wissbegierig. Es macht seine Erfahrungen durch beobachten, wahrnehmen, nachahmen und selbst ausprobieren. Kinder sollen sich als junge Persönlichkeit in christlichem Miteinanderleben entwickeln und  entfalten können.  
Die pädagogische Arbeit soll Unterstützung sein in der gesamten Entwicklung – zu einem selbstsicheren und kompetenten, sozialen und positiv denkenden Menschen – trotz und mit allen Widrigkeiten des Lebens.

Neben den Eltern und der Familie soll das Kind im Kindergarten (in seinem Umfeld) Vertrauenspersonen finden, die seine Bedürfnisse erkennen, es auf seinem Weg begleiten und mit ihm gemeinsam nach Gott, dem Leben und der Welt fragen.

In einer von Geborgenheit, Vertrauen und Nähe geprägten Atmosphäre wird die Entwicklung der Kinder in mehrerlei Hinsicht gefördert.

  • Sie sollen zu selbstständigen und selbstbewussten Menschen heranwachsen und dabei die Bedeutung von Verantwortung und Kritikfähigkeit erkennen - (Ich-Kompetenz).  
  • Sie sollen vielfältige Erfahrungen sozialer Art machen und daraus den Wert von Nächstenliebe, Toleranz, Achtung, Friedens- und Konfliktfähigkeit kennen lernen. - (Sozial-Kompetenz).
  • Sie sollen Unterstützung dabei finden, ihrer Neugierde nachzu-gehen, ihren Wissensdurst zu stillen und mit viel Motivation  „Neues“ entdecken. - (Sach-Kompetenz).

Übertragen auf das Arbeitsfeld sehen die Aufgaben der pädagogischen Fachkräfte im Ev. Kindergarten Freirachdorf folgendermaßen aus:  

  • Erzieherinnen/Erzieher werden für die Kinder zu vertrauten  Bezugspersonen. Dazu gehört, dass die eigene Überzeugung, Werte, Kultur und im evangelischen Kindergarten – auch der eigene Glauben mit in den Alltag eingebracht werden.
  • Erzieherinnen/Erzieher schaffen ein bildungs- und lernorientiertes Umfeld und Spielräume, welche die Kinder dabei unterstützen, ihre Eigenaktivität auszuleben. Ebenso werden die Kinder ermutigt, persönliche Erfahrungen einzubringen und Fragen zu stellen.
  • Erzieherinnen/Erzieher pflegen eine offene und vertrauensvolle Atmosphäre des Zusammenle-bens, in der sich Kinder entfalten und sichere Bindungen aufbauen und erfahren  können.
  • Erzieherinnen/Erzieher eröffnen für alle Kinder neue Erfahrungs-möglichkeiten. Gleichermaßen erhält aber auch das einzelne Kind individuelle Chancen, seine Wahrnehmung zu verbessern und neue Erkenntnisse zu gewinnen.
  • Erzieherinnen/Erzieher bereiten die Kinder darauf vor und unterstützen sie dabei, in der Gesellschaft und im Zusammen-leben mit anderen Menschen  Orientierung, Halt und Sicherheit zu finden.
  • Erzieherinnen/Erzieher integrieren die Eltern – als Experten für ihre Kinder – weitestgehend in ihre Arbeit. Sie sehen die Zusammenarbeit mit den Eltern als partnerschaftlichen  Prozess an, der förderlich für die Entwicklung des Kindes ist.
  • Erzieherinnen/Erzieher nehmen gemeinsam mit den Kindern Anteil am Leben und Geschehen in Kirchengemeinde und  Ortsgemeinde. Mit verschiedenen Aktionen wird allerseits die  gegenseitige Aufmerksamkeit geweckt und erhalten.
  • Erzieherinnen/Erzieher betonen die zentrale Bedeutung von Teamarbeit für das dargestellte Aufgabenfeld. Gründliche und durchdachte Vor- und Nachbereitung der pädagogischen Arbeit sichert die Qualität der Umsetzung im Alltag.

Aktuell

Die Ruine in Roßbach ist leider immer noch eingezäunt. Der weitere Fortgang und die Klärung was nun mit dem Bauwerk geschehen soll ist bis jetzt immer noch offen.

Cookie-Regelung

Diese Website verwendet Cookies, zum Speichern von Informationen auf Ihrem Computer.

Stimmen Sie dem zu?