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Vom 27. - 31.03.2020

Abendgebete vom 27. bis 31.03.2020

Als .pdf zum Download: LINK

Wenn die Glocken läuten, laden sie ein zum Gebet!

Liebe Gemeindemitglieder,

anbei die Gebetstexte ab Freitag bis Dienstag (31.3.2020) für das Abendgebet.

Unterstützende musikalische Begleitung finden Sie im Internet. Wenn Sie den Titel des Liedes eingeben, erhalten Sie oft eine Auswahl von Ausführungen des Liedes. Sie können so mit einem Chor oder Solosängerin oder Solosänger oder instrumental begleitet singen.

Mögen diese Gebete Sie und unsere Gemeinschaft stärken.

Ihre Pfarrerin Ilona Fritz

 

Liturgie Abendgebet

 

Freitag, 27. März 2020

Glocken läuten

Kerze(n) anzünden

Stille

„Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.“ – AMEN.

 

Beten von Psalm 91,1-6 ( EG Plus 171)

Leitvers:

Nie sind wir allein, stets sind wir die Deinen. Lachen oder Weinen wird gesegnet sein.

 

Wer unter dem Schutz des Höchsten wohnt,

 wer im Schatten des Gewaltigen übernachtet

der sagt wie ich über den HERRN:

»Meine Zuflucht ist er und meine Burg,

mein Gott, ihm will ich vertrauen!«

Ja, er rettet dich vor dem Netz des Jägers,

vor den Verderben bringenden Pfeilspitzen.

 Er breitet seine Schwingen aus über dir.

Unter seinen Flügeln findest du Schutz.

Wie ein Schild schützt dich seine Treue,

wie eine Schutzmauer umgibt sie dich.

 Du musst keine Angst mehr haben:

weder vor den Gefahren, die in der Nacht drohen – noch vor den Pfeilen, die am Tag daherfliegen.

Du brauchst dich nicht zu fürchten:

weder vor der Pest, die sich heimlich ausbreitet –

noch vor den Seuchen, die offen wüten.

 

Nie sind wir allein, stets sind wir die Deinen. Lachen oder Weinen wird gesegnet sein.

 

Lesung  Hiob 1, 21

„und (Hiob) sprach: Ich bin nackt von meiner Mutter Leibe gekommen, nackt werde ich wieder dahinfahren. Der HERR hat's gegeben, der HERR hat's genommen; der Name des HERRN sei gelobt!“

Stille

Hiob wird einleitend als ein frommer und gerechter Mann beschrieben, wohlhabend und beliebt. Eines Tages erhält er eine Unheilsnachricht nach der anderen. Auf einen Schlag verliert er seinen Besitz und seine Kinder! 

Unfassbar „fromm“ antwortet Hiob.

Was ist der Mensch? Er ist nur nackt. Wer ist Gott? Gott gibt alles und nimmt alles. Alles liegt in Gottes Hand.

Damit wirft Hiob die Frage auf, die Menschen zu allen Zeiten beschäftigt: Kommt auch das Un-Heil von Gott? Warum duldet Gott das viele Leid?

Hiobs Glauben und Gottesbild scheint unerschütterlich. Doch beginnt in dieser tiefen Krise die Entdeckung von Gott selbst.

 

Gebet

Manchmal, Herr, steht alles in mir auf gegen Dich.

Manchmal, Herr, denke ich, dass Du Deine Menschen hoffnungslos überforderst, wenn Du blindes Vertrauen erwartest und den Deinen nichts ersparst an Schwerem. Dennoch:

Vor deiner Unbegreiflichkeit will ich mich beugen und zulassen, dass mein Weg mit dir auch den Schmerz einschließt.

In deine Hände lege ich diese Welt.

            (persönliches Gebet)

Vater unser

Es segne und behüte uns in der dieser Nacht

Gott, der Vater, Sohn und Heilige Geist. AMEN

 

Lied: Von guten Mächten, EG Plus 6, 1-3

 

Samstag, 28. März 2020

Glocken läuten

Kerze(n) anzünden

Stille

„Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.“ – AMEN.

 

Beten von Psalm 91, 9-12 ( EG Plus 171)

Leitvers:

Nie sind wir allein, stets sind wir die Deinen. Lachen oder Weinen wird gesegnet sein.

 

Ja, du sagst wie ich: »Der HERR ist meine Zuflucht!« Beim Höchsten hast du ein Versteck gefunden.

Kein Unheil wird über dich hereinbrechen

und kein Schicksalsschlag wird dein Zelt treffen.

Denn er wird seinen Engeln befehlen,

dich zu beschützen, wohin du auch gehst.

 Auf ihren Händen sollen sie dich tragen,

damit dein Fuß nicht an einen Stein stößt.

 

Nie sind wir allein, stets sind wir die Deinen. Lachen oder Weinen wird gesegnet sein.

 

Lesung Hiob 30, 26

„Ich wartete auf das Gute, und es kam das Böse; ich hoffte auf Licht, und es kam Finsternis.“

Stille

Hiob hat nicht den Glauben verloren. Er hat mit seinen Freunden versucht, Antworten auf das Warum zu finden. Es wurde erst eine Suche nach der Schuldzuweisung. Immer wieder hat Hiob nach Gott gefragt. „Und du, Gott? Wo bist du? Hiob wird dann bewusst: Zum Leben gehören das Leid und die Vergänglichkeit. Glaube hilft Leid zu durchstehen, zu bewältigen auf Veränderung hin. Leben bedeutet immer wieder neu werden. Wer auf Gott, dem Werdenden, vertraut, weiß, dass das Leid nicht das Letzte ist.

 

Vater unser

Segen (EG Plus 36,1 May the Lord send angels)

Berühre mich Gott, ich muss deine Liebe spüren.

Berühre mich mit deinem Segen.

Wenn ich müde und niedergeschlagen bin und nicht mehr klar sehe, dann lass mein Herz glauben, dass du fest an meiner Seite stehst.

 

Gott sende seine Engel, dass sie dich geleiten, seine Liebe umhülle dich Tag für Tag,

Gott sende seine Engel, dass sie dich vor dem Dunkel behüten,

er schließe dich fest in seine Arme.

 

Lied: Von guten Mächten, EG Plus 6,4-6

 

Sonntag Judika (schaffe mir recht)

Glocken läuten

Kerze(n) anzünden

Stille

„Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.“ – AMEN.

 

Beten von Psalm 43 (EG 724)

 

Lesung: Lukas 9, 57-62

Stille

Jesus stellt Ansprüche an Nachfolge, sie prägen unsere Beziehungen zu Gott und Menschen.

Eine Legende: „Zwei“

Schweigend saß der ältere Indianer mit seinem Enkel am Lagerfeuer. Die Bäume standen wie dunkle Schatten, das Feuer knackte und die Flammen züngelten in den Himmel. Nach einer Weile sagte der Alte: „Manchmal fühle ich mich als ob zwei Wölfe in meinem Herzen miteinander kämpfen. Einer der beiden ist rachsüchtig, aggressiv und grausam. Der andere aber ist liebevoll, sanft und mitfühlend.“ „ Welcher der beiden wird den Kampf um dein Herz gewinnen?“, fragte der Junge.

„Der, den ich füttere“, antwortete der Alte.

 

Vater unser

Segen (EG Plus 36, 2 May the Lord send angels)

Berühre mich Gott, ich muss deine Hand spüren.

Stoß mich an, damit ich merke, was mir die Kraft nimmt und mich vom Weg abbringt.

Sende deine Engel, dass ich nicht verloren gehe.

 

Gott sende seine Engel, dass sie dich geleiten, seine Liebe umhülle dich Tag für Tag,

Gott sende seine Engel, dass sie dich vor dem Dunkel behüten,

er schließe dich fest in seine Arme.

 

Montag, 30. März 2020

Glocken läuten

Kerze(n) anzünden

Stille

„Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.“ – AMEN.

 

Beten von Psalm 139, 1-12

 

Lesung Jona 1

Stille

Die Geschichte beginnt mit einem unscheinbaren Satz, der allerdings den Alltag von Jona auf den Kopf stellt: Es geschah das Wort des HERRN zu Jona. Gottes Wort ist Auftrag zum Handeln: Steh auf und geh.. predige..! Jona ist nicht bereit, den Auftrag auszuführen. Er flieht und macht die gleiche Erfahrung, wie der Psalmist von Psalm 139: Wohin soll ich fliehen? Überall bist du, Gott! Jona kommt auf der Flucht vor die Frage, ob andere wegen ihm sterben müssen. Er steht zu seinem Handeln und lässt sich in die Tiefe des Abgrunds werfen.

 

Gebet

Von allen Seiten umgibst du uns, Gott, und hältst deine Hand über uns.

So bitten wir dich:

Ruf uns bei unsere Namen, so dass wir nicht verloren gehen, sondern dein eigen bleiben.

(Persönliche Gebete)

Vater unser

Gottes Trost erfülle uns, Gottes Kraft stärke uns, Gottes Barmherzigkeit bewahre uns. So segne uns Gott, der Vater, Sohn und Heiliger Geist.

 

Lied: Ausgang und Eingang, EG 175

 

Dienstag, 31. März 2020

Glocken läuten

Kerze(n) anzünden

Stille

„Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.“ – AMEN.

 

Beten von Psalm 139, 13-16

 

Lesung Jona 2

Stille

Jona war fest davon überzeugt, dass er sterben würde. Auf wunderbare Weise gerät er in einen dunklen Raum, in den Magen eines Walfisches. Drei Tage und drei Nächte verbleibt er dort und betet. Das Gebet ähnelt einem Selbstgespräch, in dem er versucht zu verstehen, was passiert ist. Sein Gebet ist durchdrungen von einem lautlosen Hilferuf, in dem er Gott bittet, Gott für ihn zu sein. Er weiß, dass er dann auch Mensch im Bund dieses Gottes sein muss, der sich sorgt um das Leben der Menschen in Ninive. Meine Gelübde will ich erfüllen. Hilfe ist bei dem HERRN.

Der dritte Tag!

 

Gebet

Ich danke dir, Gott, dass ich wunderbar gemacht bin. Wie gern wäre ich unter denen, die dich liebhaben und festhalten. Komm mir entgegen.

(Persönliche Gebete)

Vater unser

Gottes Trost erfülle uns, Gottes Kraft stärke uns, Gottes Barmherzigkeit bewahre uns. So segne uns Gott, der Vater, Sohn und Heiliger Geist.

 

Lied: Ausgang und Eingang, EG 175

Aktuell

Die Ruine in Roßbach ist leider immer noch eingezäunt. Der weitere Fortgang und die Klärung was nun mit dem Bauwerk geschehen soll ist bis jetzt immer noch offen.

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