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Vom 05. - 13.04.2020

Abendgebete vom 05. bis 13.04.2020

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Wenn die Glocken läuten, laden sie ein zum Gebet!

Liebe Gemeindemitglieder,

wir nähern uns Ostern. Dieses Jahr wird es für uns alle ein außergewöhnliches Ostern. Ein Ostern im Ausnahmezustand.Schmerzlich erfahren wir, dass wir zum Teil auch als Familien nicht gemeinsam feiern können. Zum Schutz für einander halten wir Abstand und fühlen, wie sehr die Lieben einem fehlen. Nähe bedeutet einfach auch körperliche Nähe.

Im Gebet halten wir einander fest und sind miteinander verbunden.

Ab dem 1. April reiht sich unsere Evangelische Willkommensgemeinde Freirachdorf-Roßbach in das ökumenische Glockenläuten der katholischen Bistümer Mainz und Limburg und unserer Landeskirche EKHN ein. Zusätzlich zu den gewohnten Läutezeiten läuten die Glocken um 19.30 Uhr in Freirachdorf und in Roßbach. Wählen Sie bitte, welche der Läutezeiten für Sie am besten für das Abendgebet passt! Anbei erhalten Sie die Texte bis einschließlich Ostern.

Ich grüße Sie herzlich und wünsche:

„Bis wir uns wiedersehen, halte Gott Sie fest in seiner Hand.“

Ihre Pfarrerin Ilona Fritz

 

 Liturgie Abendgebet

 

(Texte aus: Vor Augen: Das Kreuz.

 

Ökumenischer Kreuzweg der Jugend 2004)

 

Palmsonntag 5. April 2020

 

Glocken läuten

 

Kerze(n) anzünden

 

Stille

 

„Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.“ – AMEN.

 

Beten von Philipper 2, 6-11 (EG 760)

 

Lesung: Matthäus 21, 1-11

 

Stille

 

Gedanken

 

Lass mich dir nah sein! Hier!

 

Stell deinen Fuß auf meine Kleider!

 

Ich tue alles für dich. Ich helfe dir.

 

Was auch kommen mag, ich stehe hinter dir.

 

Es ist die Zeit, dass sich was ändert.

 

Gebet

 

Bewahre uns, Herr, wenn wir wachen; behüte uns, wenn wir schlafen: auf dass wir wachen mit Christus und ruhen in Frieden.

 

Persönliche Gebete

 

Vater unser

 

Es segne und behüte uns, der barmherzige Gott, Vater, Sohn und Heiliger Geist.

 

Lied: Tochter Zion, EG 13

 

Montag, 6. April 2020

 

Glocken läuten

 

Kerze(n) anzünden

 

Stille

 

„Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.“ – AMEN.

 

Beten von Psalm 69 (EG 731)

 

Lesung Markus 14, 3-9

 

Stille

 

Eine Frau platzt ins abendliche Essen, eine Männertischrunde. Sie geht direkt auf Jesus zu. Jetzt – oder sie wird wieder hinausgeworfen. In ihren Händen hält sie ein Fläschchen kostbarstes Duftöl. Sie schüttet den ganzen Inhalt auf den Kopf Jesu aus. Er, der in den kommenden Tagen Mensch gegenüber den Mächtigen schutzlos und hilflos ausgeliefert sein wird. Die namenlose Frau hat verstanden, was Jesus bevor steht. Das teure Öl ist die Liebe in Verschwendung, die ihm in den Tiefen des Leids beibleibt. Sie ist Zeichen der Liebe Gottes wie S. de Vries in einem Lied beschreibt:

 

„Liebe erstmals ausgesprochen

 

als Dein Wort am Anfang der Schöpfung.

 

Liebe will an uns geschehen

 

als Geheimnis und Segen.“

 

(Übersetzung, Liefde eenmaal uitgesproken, Vers 1 S.de Vries)

 

Gebet

 

Unser Abendgebet steige hinauf zu dir, Herr,

 

und es senke sich auf uns herab dein Erbarmen.

 

Dein ist der Tag. Dein ist die Nacht.

 

Persönliches Gebet

 

Vater unser

 

Es segne und behüte uns, der barmherzige Gott, Vater, Sohn und Heiliger Geist.

 

Lied: Ich bete an die Macht der Liebe, EG 617

 

 

Dienstag, 7. April 2020

 

Glocken läuten

 

Kerze(n) anzünden

 

Stille

 

„Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.“ – AMEN.

 

Beten von Psalm 111, 1-10 (EG 744)

 

Lesung: Matthäus 26, 17-30

 

Stille

 

EG 226:

 

Seht, das Brot, das wir hier teilen, das ein jeder von uns nimmt, ist uns von dem Herrn gegeben, immer will er bei uns sein, immer will er bei uns sein.

 

Seht, das Brot, das wir hier teilen, das ein jeder von uns nimmt, ruft nach Brot, um zu ernähren alle Hungernden der Welt, alle Hungernden der Welt.

 

Seht, der Kelch, den wir jetzt teilen, den ein jeder von uns nimmt, ist ein Zeichen für den Frieden, für den Bund in Christi Blut, für den Bund in Christi Blut.

 

Seht, der Kelch, den wir jetzt teilen, den ein jeder von uns nimmt, mahnt uns, dass auch wir versöhnen und verbinden, was getrennt, und verbinden, was getrennt.

 

Seht, was wir hier heute feiern, was wir miteinander tun, will den Tod des Herrn bezeugen, bis er wiederkommt in Kraft, bis er wiederkommt in Kraft.

 

Seht, was wir hier heute feiern, was wir miteinander tun, will uns neu mit ihm verbünden, dass wir tun, was er getan, dass wir tun, was er getan.

 

Persönliche Gebete

 

Vater unser

 

Es segne und behüte uns, der barmherzige Gott, Vater, Sohn und Heiliger Geist.

 

Lied: Dank sei dir, Vater, EG 227

 

 

Mittwoch, 8. April 2020

 

Glocken läuten

 

Kerze(n) anzünden

 

Stille

 

„Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.“ – AMEN.

 

Beten von Psalm 87 / (H.Oosterhuis)

 

Er will bei Menschen sein.

 

So lautet sein Name.

 

In tiefen Tälern, auf hohen Ebenen,

 

an Flüssen von Tränen.

 

Wo wir Ihn rufen, Ihm singen,

 

da wird Er sein.  – AMEN!

 

Lesung Matthäus 26, 31-46

 

Stille

 

Lied: Bleibet hier und wachet, EG 789.2

 

Persönliche Gebete

 

Vater unser

 

Es segne und behüte uns, der barmherzige Gott, Vater, Sohn und Heiliger Geist.

 

Lied: Bleibet hier und wachet, EG 789.2

 

 

Donnerstag, 9. April 2020

 

Glocken läuten

 

Kerze(n) anzünden

 

Stille

 

„Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.“ – AMEN.

 

Beten von Psalm 87 / (H.Oosterhuis)

 

Er will bei Menschen sein.

 

So lautet sein Name.

 

In tiefen Tälern, auf hohen Ebenen,

 

an Flüssen von Tränen.

 

Wo wir Ihn rufen, Ihm singen,

 

da wird Er sein.  – AMEN!

 

Lesung Matthäus 26, 47-69

 

Stille

 

„ Gerade noch mal mit heiler Haut davon gekommen.

 

Mitgehangen-mitgefangen? Ohne mich.

 

Da ist mir mein eigenes Hemd doch lieber….

 

Stille

 

Persönliche Gebete

 

Vater unser

 

Es segne und behüte uns, der barmherzige Gott, Vater, Sohn und Heiliger Geist.

 

Lied: Herr, stärke mich, EG 91, 1-3

 

 

 

Freitag, 10. April 2020

 

Glocken läuten

 

Kerze(n) anzünden

 

Stille

 

„Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.“ – AMEN.

 

Beten von nach Psalm 22

 

Verzweiflung,

 

Todesangst,

 

in einem einzigen Schrei:

 

Warum?

 

Und: Wo bist DU?

 

„Warum hast DU mich verlassen?“

 

Und doch:

 

Nicht ins Leere schreien,

 

an DIR festhalten,

 

beim DU bleiben.

 

Im Schrei

 

den Lebenspunkt in den Wogen der Angst finden.

 

Dort sein, wo ich geborgen bin,

 

in DIR.

 

Dort sein, wo ich spüre, von DIR bin ich geliebt,

 

zu allererst und vor allem anderen.

 

Ich in DIR und DU in Mir.

 

Allein DU,

 

Lebendige.

 

Lesung Matthäus 27, 1 – 30

 

Wie hältst du das nur aus, Jesus?

 

An einem Tag bist du der König, für den sie Hosianna schreien. Am anderen Tag ein König im Kostüm, eine Witzfigur.

 

Wie kannst du das ertragen?

 

Die Erniedrigung, die Demütigung, den Schmerz?

 

Woher nimmst du die Kraft, aushalten zu können, voller Hoffnung mitten im Leiden, voller Stärke mitten in der Angst?

 

Lesung: Matthäus 27, 31 - 61

 

Stille

 

Gekreuzigter, du Erlöser,

 

in deinen weit ausgebreiteten Armen

 

finden wir Zuflucht.

 

Gekreuzigter, du Erlöser,

 

vor der Verachtung und dem Vergessen flüchten wir zu dir.

 

vor dem Hunger und der Ungerechtigkeit flüchten wir zu dir.

 

vor Hass und Krieg flüchten wir zu dir.

 

Rette uns durch dein Kreuz.

 

Gekreuzigter, du Erlöser,

 

vor der Willkür der Mächtigen flüchten wir zu dir,

 

vor der Gewalt der Feinde flüchten wir zu dir.

 

aus der Verzweiflung und Trauer flüchten wir zu dir.

 

Rette uns durch dein Kreuz.

 

Gekreuzigter, du Erlöser,

 

aus unserem Versagen flüchten wir zu dir.

 

vor unserer Schuld flüchten wir zu dir.

 

vor dem Tod flüchten wir zu dir.

 

Rette deine Schöpfung, bewahre unsere Lieben, erlöse uns durch dein Kreuz. Amen.

 

Lied: O Haupt voll Blut, EG 85

 

 

 

Samstag, 11. April

 

Glocken läuten

 

Kerze(n) anzünden

 

Stille

 

„Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.“ – AMEN.

 

Beten

 

Du kannst nicht tiefer fallen als nur in Gottes Hand, die er zum Heil uns allen barmherzig ausgespannt.

 

Es münden alle Pfade durch Schicksal, Schuld und Tod doch ein in Gottes Gnade trotz aller unsrer Not.

 

Wir sind von Gott umgeben auch hier in Raum und Zeit und werden in ihm leben und sein in Ewigkeit. Amen! (EG 533)

 

Lesung Matthäus 27, 62-66

 

Stille

 

Totenstille! In die Stille hinein ist es zu spüren: Schock, Schmerz, Enttäuschung, Schuld, tiefe Trauer.

 

Totenstille!

 

Tod greifbar!

 

Stille

 

Im Angesicht der Nacht wird ein kleines Licht zur Macht

 

Und ein kleines Lächeln legt sich auf das Dunkel.

  

Im Licht, das zu sagen scheint,

 

die Nacht ist nicht des Tagesfeind.

 

Sie ist kein Ende, das schrecken will,

 

der Tag wird am Ende still,

 

um in Ruhe neu zu beginnen.

 

Ein Lächeln, das zu sagen scheint,

 

der Tod ist nicht des Lebens Feind.

 

Er ist kein Ende, das schrecken will,

 

das Leben hält am Ende still,

 

um in Ruhe neu zu beginnen.

 

Im Angesicht der Macht wird ein kleines Licht zur Macht

 

Und die uralte Angst verwandelt sich in Zuversicht.

 

Lied: O Traurigkeit, EG 80

 

 

Sonntag, 12. April

 

Glocken läuten

 

Kerze(n) anzünden

 

Stille

 

„Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.“ – AMEN.

 

Beten Psalm 118 EG 747

 

Lesung Matthäus 28, 1-10

 

Stille

 

Nacht der Lichter und der Lieder,

 

Wundernacht voll Herrlichkeit,

 

du bringst uns die Hoffnung wieder

 

und vertreibst die Dunkelheit.

 

Wo der helle Schein der Kerzen

 

Wunden heilt und Trost verspricht,

 

strömt die Freude in die Herzen

 

und die Finsternis wird Licht.

 

Nacht, du trittst aus deinem Schatten,

 

der sich in den Morgen hebt,

 

und der Kummer, den wir hatten,

 

weicht der Kunde: Jesus lebt!

 

Weil der Tod ihn nicht mehr bindet,

 

ist die Trauerzeit vorbei.

 

Glaube wächst, der Zweifel schwindet,

 

und wir atmen wieder frei.

 

Nacht der Nächte, in der Stille

 

führst du uns das Licht herauf.

 

Und aus nie versiegter Fülle

 

geht die Sonne strahlend auf,

 

taut den Frost in allen Landen

 

und steht prächtig im Gemüt,

 

denn der Herr ist auferstanden.

 

Kommt und seht! Die Erde blüht.

 

Persönliche Gebete

 

Vater unser

 

Es segne und behüte uns, der barmherzige Gott, Vater, Sohn und Heiliger Geist.

 

Lied: Christ ist erstanden, EG 99

 

 

 

Montag, 13. April

 

Glocken läuten

 

Kerze(n) anzünden

 

Stille

 

„Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.“ – AMEN.

 

Beten Psalm 118 EG 747

 

Lesung Lukas 24, 36-45

 

Stille

 

Jesus tritt mitten unter die Jünger mit dem Friedensgruß: „Friede sei mit euch!“ Seit urchristlichen Zeiten ist dieser Gruß ein Zeichen für die Gegenwart des Auferstandenen. Erstaunlich, dass die Jünger trotzdem in Panik geraten. Sie denken: „Das kann nur ein Geist sein.“ Eine alte Handschrift spricht von einem Gespenst (griechisch: phantasma). Das trifft die Sache gut.

 

Der Auferstandene – nur eine Einbildung, ein Hirngespinst seiner Anhänger? Lukas hält dagegen. Nein, Jesus ist auferstanden. Auferstehung ist keine Einbildung. Man kann sie erfahren. Man kann sie spüren. Im Hören auf Jesu Wort. Im gemeinsamen Singen und Beten. Man kann sie anfassen und schmecken. In der Mahlgemeinschaft. Die Botschaft des Jesus von Nazareth hat Hand und Fuß. Und sie wirkt über seinen Tod hinaus weiter.

 

Und der Fisch? Seit es christliche Gemeinden gibt, ist der Fisch ein Erkennungszeichen der Christen. Die griechischen Anfangsbuchstaben von „Jesus Christus, Gottes Sohn, Retter oder Heiland“ ergeben das griechische Wort ICHTHYS, und das heißt auf Deutsch: Fisch. Der Fisch ist zum Zeichen der Tischgemeinschaft geworden. Bis heute. Wo immer sich Menschen in Jesu Namen versammeln und miteinander essen, ist der Auferstandene mitten unter ihnen gegenwärtig. Auferstehung – gerade heute!

 

Manchmal feiern wir mitten im Tag

 

ein Fest der Auferstehung.

 

Stunden werden eingeschmolzen, und ein Glück ist da.

 

Manchmal feiern wir mitten im Wort

 

ein Fest der Auferstehung.

 

Sätze werden aufgebrochen, und ein Lied ist da.

 

Manchmal feiern wir mitten im Streit

 

ein Fest der Auferstehung.

 

Waffen werden umgeschmiedet, und ein Friede ist da.

 

Manchmal feiern wir mitten im Tun

 

ein Fest der Auferstehung.

 

Sperren werden übersprungen, und ein Geist ist da.

 

(Text: Alois Albrecht)

 

Gebet

 

Bleibe bei uns, Herr,

 

denn es will Abend werden,

 

und der Tag hat sich geneigt.

 

Bleibe bei uns

 

und bei deiner ganzen Kirche!

 

Bleibe bei uns am Abend des Tages,

 

am Abend des Lebens,

 

am Abend der Welt!

 

Bleibe bei uns mit deiner Gnade und Güte,

 

mit deinem heiligen Wort und Sakrament,

 

mit deinem Trost und Segen!

 

Bleibe bei uns, wenn über uns kommt

 

die Nacht der Trübsal und Angst,

 

die Nacht des Zweifels und der Anfechtung,

 

die Nacht des bitteren Todes!

 

Bleibe bei uns

 

in Zeit und Ewigkeit!

 

 Vater unser

 

Es segne und behüte uns, der barmherzige Gott, Vater, Sohn und Heiliger Geist.

 

Lied: Er ist erstanden, EG 116

 

 

Aktuell

Wir werden ab dem 21.05.2020 wieder Gottesdienste anbieten!

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